Jana E. Hentzschel
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Ein Sattel unterm Po
Der Tag danach
Mein Wetterwunsch
Verständigung
Die Rabenkrähe
Gott sei Dank!
Stimmungsaufheller
Die Heinzelmännchen
Chancenverwertung
Frisch gewischt!

Ein Sattel unterm Po

Am Steuer sitze ich nicht gern,
auch laufen liegt mir gänzlich fern;
ich will ’nen Sattel unterm Po,
dann geht’s mir gut, das macht mich froh.

So komme ich von Ort zu Ort
und neben Spaß hab ich auch Sport;
vorausgesetzt man lässt mich fahr’n,
ich will mir gern das Bremsen spar’n.

Der Fußgänger, der ist ein Schatz,
der macht mir auf der Stelle Platz,
die Autofahrer grüßen brav
(mit Hupkonzert) und bremsen scharf.

Um Katzen fahre ich herum,
die steh’n nur da und gucken dumm,
und Hunde bell’n von weitem schon
zu meinem Fahrradklingelton.

Und macht mein Fahrrad einmal schlapp,
es eiert und die Luft zischt ab,
dann bin ich clever, muss nicht geh’n,
ich hab im Keller noch paar steh’n.